
DANIEL SCHMID
«Wenn du jemanden beschreibst, beschreibst du eigentlich dich selbst…mehr als diese fremde Person, weil es ist deine Projektion darauf, die mehr über dich aussagt, als über diese längst weggegangene Person (…).» Daniel Schmid
Daniel Schmid wird am 26. Dezember 1941 im bündnerischen Flims als Hotelierssohn geboren. Ab 1962 studiert er Geschichte und Literatur an der Freien Universität Berlin. Von 1967 bis 1969 besucht er die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin und arbeitet mit Peter Lilienthal, Rainer Werner Fassbinder und Werner Schroeter. In dieser Zeit (1971-1980) tritt er auch als Darsteller auf. Von 1970 bis 2004 dreht er 15 Filme, ab 1984 inszeniert er sieben Opern am Opernhaus Zürich und Grand Théâtre Genf. 1999 wird er mit dem Ehrenleoparden (Pardo d’Onore) des Filmfestivals Locarno ausgezeichnet.
Die Dreharbeiten zu seinem letzten Film PORTOVERO muss Schmid aus Krankheitsgründen einstellen. Im August 2006 erliegt er seinem Krebsleiden.