Der Flimser Pascal Hofmann und der aus dem Aargau stammende Benny Jaberg begegneten sich erstmals 2003 an der Aufnahmeprüfung des Studienbereichs Film an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Es war Daniel Schmid der Hofmann bestärkte, sich auf das Regiestudium einzulassen und so seines dazu beitrug, dass Hofmann und Jaberg sich kennen lernten. Von da an arbeiteten die beiden regelmässig zusammen, insbesondere für den 2005 abgeschlossenen Musikdokumentarfilm «Wintersong – a film on Dakota Suite», der an diversen internationalen Filmfestivals gezeigt wurde und in Nyon am Festival «Visions du Réel» mit einer lobenden Erwähnung geehrt wurde. Der Film ist zusammen mit einem Album des portraitierten Musikers auf DVD erschienen.
Im Winter 2006 hatten Hofmann und Jaberg die Idee, mit Daniel Schmid einen Film über dessen Leben und Werk zu realisieren. Ihr Kinodokumentarfilm sollte gleichzeitig ihre Abschlussarbeit des Masterstudiengangs an der ZH dK werden. Kurz nach der Formulierung der ersten Projektskizze erfuhren sie jedoch, dass Daniel Schmid erneut schwer erkrankt war. Nach dem Tod von Daniel Schmid konnten Hofmann und Jaberg sich anfänglich nicht vorstellen, an dem Projekt festzuhalten. Das Anliegen, Schmid eine eigene filmische Erinnerung zu widmen, hat sie aber nicht mehr losgelassen.
Nach einer intensiven Recherchephase und Stoffentwicklung legten Hofmann und Jaberg eine überzeugende Projektvorlage für ihr Langfilmdebut vor. In der Folge entstand eine Zusammenarbeit zwischen der T&C Film und der ZHdK. DANIEL SCHMID – LE CHAT QUI PENSE ist der erste Master-Abschlussfilm, der in dieser Länge in der Schweiz bisher produziert wurde.
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